Angebot

Mein Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in psychosozialen, sozialpsychiatrischen oder justiznahen Belastungskontexten.
Im Mittelpunkt stehen Beziehung, Regulation, Orientierung und Entwicklung – aufsuchend, individuell und mit klarer Spezialisierung auf delinquente Dynamiken und Resozialisierungsprozesse.

  • Ich arbeite mit jungen Menschen,

    • mit ausgeprägter emotionaler Instabilität, massiver Impulsdynamik und delinquenter Entwicklung.

    • die Kontakt zu Justiz oder Exekutive hatten oder aktuell haben.

    • die in psychosozialen, sozialpsychiatrischen oder forensischen Kontexten untergebracht sind.

    • die durch aggressives, selbstschädigendes oder grenzüberschreitendes Verhalten auffallen.

    • die sich wiederholt professionellen Kontaktangeboten entziehen oder diese zunächst ablehnen.

    • und deren Entwicklungsweg eng mit Fragen von Resozialisierung und Zukunftsperspektive verbunden ist.

    Meine Arbeit kann ambulant, aufsuchend oder innerhalb klar strukturierter Rahmenbedingungen – einschließlich Justizanstalten – stattfinden.

  • Im Zentrum meiner Arbeit stehen:

    • Aufbau stabiler und verlässlicher Beziehungserfahrungen

    • Affekt- und Impulsregulation

    • konstruktive Aggressionsarbeit

    • Identitätsentwicklung jenseits von Delinquenz

    • Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven

    • Stärkung von Selbstwirksamkeit ohne destruktive Dynamik

    Ich arbeite mit Jugendlichen, die sich nur schwer erreichen lassen – und bleibe auch dort im Kontakt, wo Widerstand Teil des Prozesses ist.

  • Die Arbeit ist aufsuchend, beziehungsorientiert und prozessorientiert.

    Ich arbeite nicht primär über vorgegebene Methoden, sondern über die Gestaltung von Interaktion im unmittelbaren Geschehen – insbesondere in Timing, Tempo, Rhythmus und Dynamik.

    Musik kann dabei sowohl aktiv als auch rezeptiv eingesetzt werden und entwickelt sich aus der Beziehung heraus.

  • Die Frequenz und Dauer der Einheiten werden individuell angepasst.

    Mögliche Formate:

    • 1× pro Woche à 50 Minuten

    • 1× pro Woche à 80 Minuten (insbesondere bei erhöhter Außenorientierung und eingeschränkter Erreichbarkeit)

    Die Arbeit kann sowohl im institutionellen Rahmen als auch aufsuchend im Lebensumfeld der Jugendlichen stattfinden.

  • Bei entsprechender Indikation kann ein intensiviertes Setting vereinbart werden.

    Dieses richtet sich an Jugendliche mit:

    • hoher Dynamik und Instabilität

    • wiederholten Kontaktabbrüchen

    • ausgeprägter Außenorientierung (z. B. Peergroup, öffentlicher Raum)

    Rahmen:

    • 2× pro Woche à 80 Minuten

    • aufsuchend und flexibel im Lebensumfeld

    Das bedeutet, dass die therapeutische Arbeit nicht nur in Einrichtungen, sondern auch dort stattfinden kann, wo sich Jugendliche tatsächlich aufhalten – etwa in Wohneinrichtungen, im öffentlichen Raum, auf der Straße, in Parks oder an anderen informellen Aufenthaltsorten.

    Ziel ist es, Beziehung auch unter instabilen Bedingungen aufrechtzuerhalten und Entwicklung dort zu ermöglichen, wo Kontakt üblicherweise abbricht.